Alte Messe FFM

Unter dem Begriff “Alte Messe” oder “tridentische Messe” versteht man die Gestalt der heiligen Messe, wie sie bis zur Liturgiereform nach dem II. Vatikanischen Konzil gefeiert wurde. Sie ist die Form der Römischen Messe, die mindestens in die Zeit des hl. Papstes Gregor des Großen zurück reicht und über die Jahrhunderte organisch gewachsen ist. Mit dem Motu Proprium “Summorum Pontificum” Papst Benedikts XVI. vom 7. Juli 2007 wurde ihre Feier wieder allen Geistlichen erlaubt.

Die lateinische Sprache, die Ausrichtung nach Osten, der gregorianische Choral und die Stille sind die Dinge, die als erstes auffallen, wenn man sie neu entdeckt. Doch der Ritus ist noch viel mehr als das, er ist vor allem Gebet. Alles zielt auf Gott hin, gibt Ihm die Ehre und führt uns zu Ihm im allerheiligsten Sakrament der Eucharistie, in dem Jesus Christus wahrhaft mit Fleisch, Blut, Seele und Gottheit gegenwärtig ist. Wer kein Latein kann, ist hier trotzdem nicht fehl am Platz: Der Ritus spricht auch in seinen Gesten zu uns. Der Choral regt die Seele zum Gebet an, die Stille gibt Raum für die Gemeinschaft mit Gott. In den ausliegenden Messbüchern sind alle Texte auch auf Deutsch verfügbar. Die Erfahrung lehrt: Das Latein kommt mit der Zeit von allein. Lassen Sie sich überraschen!